08.09.2026 |
Männer aus dem Kinzigtal auf Hochgebirgstour im Wettersteingebirge
Elf Männer aus dem Kinzigtal und der Umgebung waren vom 28. bis 30. August gemeinsam im Wettersteingebirge unterwegs. Neben anspruchsvollen Bergtouren prägten Gottesdienste, Gebete und die Gemeinschaft die drei Tage.
Unter dem Motto „Gipfel und Kreuz“ machten sich elf Männer aus dem Kinzigtal und der Umgebung zu einer Hochgebirgstour ins Wettersteingebirge auf. Pfarrer Stefan Märkl, der aus der Region stammt, übernahm die geistliche Begleitung. Organisiert wurde die Tour von Alexander Schmider.
Am Freitagmorgen startete die Gruppe in Reindlau bei Leutasch in Tirol und stieg zur malerisch gelegenen Meilerhütte auf 2.375 Metern Höhe auf. Kurz vor dem Ziel wurden die Bergwanderer von Nebel, Regen und Gewitter überrascht. Wenig später strahlte jedoch wieder die Sonne. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst klang der Abend bei gutem Essen und in geselliger Runde aus.
Mit Frühstück und Morgenlob begann der zweite Tag. Die Männer wanderten zum Königshaus am Schachen, wo sie an einer interessanten Führung teilnahmen. Nach einer Stärkung im Berggasthaus teilte sich die Gruppe. Ein Teil kehrte über den Aussichtspunkt Belvedere zur Meilerhütte zurück. Die anderen bestiegen über einen Klettersteig die 2.633 Meter hohe Westliche Partenkirchner Dreitorspitze. Vom Gipfel bot sich ihnen ein beeindruckender Blick auf die umliegende Bergwelt.
Am Abend feierte die Gruppe einen bewegenden Gottesdienst. Anschließend wurde es im Trockenraum der voll belegten Hütte gesellig. Nach Bergsteigeressen und Kaiserschmarren sangen die Männer gemeinsam Lieder aus dem Pfadfinderliederbuch. Pfarrer Stefan Märkl begleitete sie dabei auf der Gitarre.
Nach einem eindrucksvollen Sonnenaufgang begann am dritten Tag der Abstieg in Richtung Garmisch Partenkirchen. Unterwegs wurde gemeinsam gebetet und vor beeindruckender Bergkulisse ein Berggottesdienst gefeiert. Dabei wurde die Natur als „Gottes wildes Angesicht“ erfahrbar.
In den drei Tagen entstand eine starke Gemeinschaft. Nach einer gemeinsamen Abschlussrunde kehrten die Männer am Sonntagabend müde, aber erfüllt von vielen bewegenden Eindrücken ins Kinzigtal zurück.